Hagelschaden

07.08.2013

Riesige Hagelkörner © Sabine Rübensaat

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Auch

nach den schweren Gewittern Ende Juli kommt das Wetter nicht zur

Ruhe. In den letzten Tagen bildeten sich in der feucht-heißen Luft täglich

Unwetter, die ihren vorläufigen Höhepunkt am vergangenen Sonntag  fanden.

Bereits am Vormittag griffen Gewitter, die sich im Schweizer Jura gebildet

hatten, auf den Südwesten Baden-Württembergs über. Sie kamen im Tagesverlauf

nordostwärts voran und erfassten schließlich Bayern, Ostthüringen, das östliche

Sachsen-Anhalt, den größten Teil Sachsens sowie die Südhälfte Brandenburgs.

 

 

<div">Obwohl

die Mähdrescher bis tief in die Nacht laufen, stehen in den meisten Gebieten

noch Getreide und Raps auf dem Halm. Gerade der Raps ist in diesem Reifestadium

derart empfindlich, dass ein leichter Hagelschlag oder ein Starkregenschauer

die Schoten zum Aufplatzen bringt. Das kann zu extremen Schäden bis zum

Totalausfall führen.

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Insgesamt gingen bei der

Vereinigten Hagelversicherung am Wochenende innerhalb weniger Stunden rund 1.000

Schadenmeldungen ein. Besonders betroffen waren das Erzgebirge, der Saalekreis

und das Altenburger Land in der Bezirksdirektion Berlin, Greiz und der

Vogtlandkreis (Bezirksdirektion Gießen) sowie innerhalb der Bezirksdirektion

Nürnberg die Oberpfalz und der Großraum Günzburg.  Die Vereinigte Hagel rechnet allein für

das vergangene Wochenende mit einer weiteren Entschädigungsleistung von weit

über 10 Mio. €. Die Sachverständigen sind mittlerweile nahezu pausenlos im

Einsatz, um die Schäden zu begutachten.

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Ein Ende der

Gefahrensituation ist derzeit nicht zu erwarten. Für den heutigen Dienstag und

die Mitte der Woche hat der Deutsche Wetterdienst weitere Unwetterwarnungen

herausgegeben.

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