GVO-Debatte: Entschlossene Forderungen

30.07.2014

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Die Branchenteilnehmer fordern die Zulassung der Einfuhr von Gensoja und Genmais in Europa.

Brüssel. Vertreter der Getreide-, Ölsaaten- und Futtermittelbranchen haben die Europäische Kommission ermahnt, die Rechtssicherheit von Importen zu erhöhen und eine Reihe von gentechnisch veränderten Organismen (GVO), deren Zulassung nur noch auf das grüne Licht der Brüsseler Behörde wartet, endlich abzusegnen. Wie die EU-Dachverbände des Getreidehandels (COCERAL), der Ölmühlen (FEDIOL) und der Mischfutterhersteller (FEFAC) vergangene Woche mitteilten, geht es ihnen dabei um acht Produkte, nämlich die Maislinien MON87460 und T25, den Raps GT73, die Baumwollsaat T304-40 sowie die vier Sojabohnenlinien 305423, MON87708, MON87705 und BPS-CV127-9. Nachdem die EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) diesen Produkten die Unbedenklichkeit bescheinigt hatte, konnten die EU-Mitgliedstaaten zweimal keine qualifizierte Mehrheit für oder gegen die Zulassung finden, weshalb die Entscheidungsgewalt jetzt bei der Kommission liegt.

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