Grüne Woche: „Wir-haben-es-satt“-Demo

22.01.2018

© Wolfgang Herklotz

Rund 160 Schlepper führten den Demonstrationszug an.

Eine neue Agrarpolitik forderten die Teilnehmer der „Wir-haben-es-satt“-Demo am 20. Januar zum Auftakt der Grünen Woche. Dazu aufgerufen hatten über 100 Organisationen und Vereine, darunter der Bund für Umwelt und Naturschutz sowie die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft. Nach Angaben des Veranstalters zogen mehr als 30 000 Demonstranten, angeführt von 160 Traktoren, vom Hauptbahnhof zum Brandenburger Tor. Zu ihren Forderungen gehörten  neben dem  Glyphosatausstieg  und dem Verbot von Reserve-Antibiotika in der Tierhaltung faire Marktregeln zum Schutz von Bauernhöfen. Außerdem müsse die Zahlung von EU-Agrarsubventionen an außerlandwirtschaftliche Investoren beendet werden. Vor dem Agrarministergipfel, der in der Invalidenstraße unweit des Hauptbahnhofs tagte, trommelten die Demoteilnehmer auf Kochtöpfe, nachdem am Vormittag bereits eine Protestnote übergeben worden war. „Wir wollen raus aus der fatalen Exportorientierung und Landkonzentration, die Bauern hier und weltweit das Genick bricht“, erklärte Jochen Fritz, Sprecher des Bündnisses.  

 

Rund 160 Schlepper führten den Demonstrationszug an.

 

Die Teilnehmer der Demo trafen sich vor dem Berliner Hauptbahnhof.

 

Kochtopf-Konzert vor dem Agrarministergipfel in der Invalidenstraße.

 

Fotos: Wolfgang Herklotz

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