Glyphosat

19.02.2016

Berlin. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat definitiv ­Entwarnung hinsichtlich möglicher Glyphosatrückstände in Muttermilch gegeben. Wie das Institut mitteilte, entwickelten Forschungslabors in seinem Auftrag zwei unabhängige Analyseverfahren mit hoher Sensitivität und untersuchten damit insgesamt 114 Muttermilchproben aus Niedersachsen und Bayern. Dabei konnten laut BfR keinerlei Rückstände von Glyphosat nachgewiesen werden.



„Das Ergebnis zeigt, wie wichtig seriös durchgeführte wissenschaftliche Studien sind, um in der ­emotional geführten Debatte um Pflanzenschutzmittelrückstände Verbraucherinnen und Verbraucher nicht unnötig zu verunsichern“, ­erklärte BfR-Präsident Prof. Andreas Hensel. Er erinnerte an Medienberichte vom Juni 2015 über Befunde von Glyphosat in 16 Muttermilchproben und die vom BfR unmittelbar danach geäußerten wissenschaftlichen Zweifel an der Zuverlässigkeit jener Ergebnisse. „Aufgrund der physikalisch-chemischen Eigenschaften von Glyphosat war kein relevanter Übergang des Wirkstoffes in Muttermilch zu erwarten und ist, wie bei Kuhmilch, wissenschaftlich auch bisher nicht belegt“, betonte Hensel. 

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