Geflügelproduktion

03.03.2016

Küken © Sabine Rübensaat

Osnabrück. Nachdem Nordrhein-Westfalens Agrarminister Remmel seinen Staatsanwalt gegen die Vernichtung männlicher Eintagsküken zu Felde ziehen lässt (BauernZeitung Ausgabe 8/16, S. 19), musste Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer rasch nachsetzen. Bis „spätestens Ende nächsten Jahres“ werde das Töten männlicher Eintagsküken untersagt, so der Grünen-Politiker gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Eine bisher geltende Ausnahmegenehmigung, die das Töten bei gänzlicher Verwendung der Tiere als Futtermittel gestattet, solle „zeitnah beendet“ werden. Zugleich übte Meyer Kritik an Bundesminister Schmidt. „Er kündigt viel an, es kommt aber wenig dabei herum“, monierte der Landesminister. Daher werde Niedersachsen jetzt handeln. Schmidt indes bekräftigte sein Ziel, dass das Töten der Eintagsküken 2017 dank des wissenschaftlich-technischen Fortschritts aufhört und die Branche nicht durch übereilte Verbote außer Landes gedrängt wird. 

Buchbestellung

 

Buch kaufen



Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden.

Erfahren Sie mehr