Freihandel EU-USA – Der Streit geht los

09.12.2013

Bildautor: © Archiv

: Freihandelsabkommen EU-USA steht auf der Kippe

Münster. Die Verhandlungen über das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA sind noch nicht richtig in die Gänge gekommen, da zeichnet sich bereits ab, dass die Handelsliberalisierung im Agrarsektor zum Stolperstein werden dürfte.


So äußerte sich der Regionaldirektor der US Meat Export Federation (USMEF) für Europa, Russland, den Mittleren Osten und Afrika, John Brook, auf der Fachtagung Vieh und Fleisch des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) am Montag vergangener Woche eher skeptisch zu den Perspektiven. Der US-Handelsexperte bemängelte, dass sich die EU unter anderem beim Marktzugang für Agrarprodukte, die mithilfe von Wachstumshormonen oder gentechnisch veränderten Organismen (GVO) erzeugt wurden, wenig kompromissbereit zeige. Dies berge die Gefahr, dass der Landwirtschaftssektor erst einmal von den Verhandlungen ausgeklammert werde und das Abkommen nicht wie geplant allumfassend sei.


Sollte jedoch keine Einigung im Bereich Landwirtschaft erzielt werden, dürften die mächtigen Agrarstaaten im Kongress ihre Zustimmung zur Freihandelszone verweigern und das gesamte Abkommen würde scheitern.

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