Förderung konventioneller Biokraftstoffe: Keine Einigung in Sicht

17.01.2014

Bildautor: © Christina Gloger

Biodieseltankstelle

Brüssel. Die Diskussion um eine Beschränkung der Förderung konventioneller Biokraftstoffe wegen eventueller unerwünschter Umwelteffekte bleibt umstritten: Die EU-Energieminister konnten sich nicht auf eine gemeinsame Ausgangsposition für Verhandlungen mit dem Europaparlament einigen. Wie EU-Energiekommissar Günther  Oettinger feststellte, war eine Reihe von Mitgliedstaaten gegen einen Kompromissvorschlag der litauischen Ratspräsidentschaft, aber aus unterschiedlichen Gründen: Italien, Dänemark und den Niederlanden gingen die Änderungen am Entwurf der Kommission zu weit, anderen – insbesondere Polen und Ungarn – nicht weit genug. Am Ende reichte dies für eine Sperrminorität.


Die litauische Ratspräsidentschaft hatte in ihrem Kompromissentwurf unter anderem vorgeschlagen, den auf das EU-Klimaziel im Verkehrssektor anrechenbaren Anteil von Biokraftstoffen der ersten Generation auf 7 % des Transportenergieverbrauchs zu beschränken und eine Berichtspflicht für indirekte Landnutzungsänderungen (iLUC) einzuführen.

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