Fluthilfe

13.06.2013

© Karsten Bär

 

 

Auf einen schnellen Ausgleich von Hochwasserschäden in der

Landwirtschaft haben sich die Agrarstaatssekretäre von Bund und Ländern

geeinigt. Im Rahmen der Soforthilfe könnten unternehmensbezogene Schäden an

land-, forst- und fischeiwirtschaftlichen Flächen und Wirtschaftsgütern

abgedeckt werden, teilte das Bundeslandwirtschaftsministerium in Berlin mit.

Der Bund stelle bei seiner Mitfinanzierung keine Bedingungen hinsichtlich der

Anwendung einer betrieblichen Einkommensobergrenze sowie von Obergrenzen für die

Soforthilfen pro Betrieb. An den entsprechenden Länderprogrammen beteilige sich

die Bundesregierung mit 50 Prozent. Somit sei der Umfang der eingesetzten

Bundesmittel abhängig von den Soforthilfen der Länder, hieß es im

Landwirtschaftsministerium in Berlin. Unter dem Vorbehalt der Bereitstellung

der Mittel im Bundeshaushalt könnten bereits in Kürze die ersten Hilfsgelder

fließen. Hier komme es auf die betroffenen Länder an, unverzüglich

entsprechende Programme aufzulegen.

Laut Bundesagrarstaatsekretär Dr. Robert Kloos geht man

davon aus, „dass es allein im Agrarsektor um Schadenssummen im mittleren

dreistelligen Millionenbereich geht“. Noch sei das gesamte Ausmaß der Schäden

aber nicht abzusehen. BZ

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