Fleischkennzeichnung: Hartnäckige Volksvertreter

24.02.2015

© Sabine Rübensaat

Europarlament beharrt auf eine Kennzeichnungspflicht bei von Fleisch in verarbeiteten Produkten.

Straßburg. Das Europaparlament beharrt auf einer verpflichtenden Kennzeichnung des Herkunftslandes von Fleisch in verarbeiteten Produkten wie Wurst oder Tiefkühllasagne. Dazu hat das Hohe Haus eine Entschließung verabschiedet. Die Abgeordneten versprechen sich von einer gesetzlichen Regelung mehr Transparenz und ein gestärktes Verbrauchervertrauen vor dem Hintergrund des Pferdefleischskandals von 2013. Betrug könne allein durch die Angabe zwar nicht verhindert werden; ein konsequentes Rückverfolgungssystem trage aber sehr wohl dazu bei, Verstöße aufzudecken. Die von der Kommission gegen eine Pflichtkennzeichnung ins Feld geführten Kostengründe teilt das Parlament nicht. Verwiesen wird auf die Ergebnisse einer französischen Studie, deren Schlussfolgerungen von denen der Kommission abwichen. Ferner gelte ab April 2015 ohnehin eine Kennzeichnungspflicht der Herkunft von Rind-, Schweine-, Geflügel-, Schaf- und Ziegenfleisch.

 

 

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