Flächenprivatisierung

14.05.2013

Montage © Annika Schäfer, Foto: Sabine Rübensaat

Bodenpreise

 

Quedlinburg. Der Deutsche Bauernbund (DBB) ist unzufrieden mit den angekündigten Änderungen bei der Privatisierung der Flächen der Bodenverwertungs- und -verwaltungsgesellschaft (BVVG). Die beschlossenen Protokollnotizen der Privatisierungsgrundsätze lösten das Kernproblem nicht, so DBB-Präsident Kurt-Henning Klamroth in einer Presseverlautbarung. Die Landwirtschaftsbetriebe seien weiterhin erheblichem Kauf- und Pachtpreisdruck ausgesetzt. Als einen „Tropfen auf den heißen Stein“ kritisiert er die Senkung der Obergrenze für die Ausschreibungslose auf 25 ha.

Auch die Anhebung des Flächenumfangs für begrenzte Ausschreibungen auf 7 500 ha im Jahr geht dem Bauernbund nicht weit genug. Die Berücksichtigung von Junglandwirten bei den beschränkten Ausschreibungen sei zwar zu begrüßen, gleichzeitig seien jedoch weitere Verbesserungen notwendig, etwa die Bereitstellung von Prämienrechten. Nicht einverstanden ist man beim Bauernbund zudem mit der Ankündigung der BVVG, künftig keine Sachverständigengutachten zur Überprüfung des von ihr im Rahmen des Direkterwerbs angebotenen Kaufpreises mehr in Auftrag zu geben.

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