Fernstraßenmaut: Erntefahrten bleiben frei

10.07.2018

© Sabine Rübensaat

Berlin. Die deutschen Landwirte bleiben auch nach dem 1. Juli 2018 weitgehend von der Mautpflicht auf Bundesstraßen befreit. Wie Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer klarstellte, wird bis zum 1. Januar 2019 eine Kulanzregelung gelten, der zufolge land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge, die für eigene Zwecke oder im Rahmen eines Maschinenrings unterwegs sind und bauartbedingt schneller als 40 km/h fahren, von der Gebührenpflicht ausgenommen werden. Scheuer stellt außerdem klar, dass der Freistellungstatbestand für landwirtschaftliche Fahrzeuge im geschäftsmäßigen Güterverkehr mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von maximal 40 km/h sowohl für unentgeltliche als auch entgeltliche Beförderungen gelte. Ab Anfang 2019 wird nach Einschätzung des Bauernverbands eine Änderung des Bundesfernstraßenmautgesetzes greifen, wonach die bisherigen Ausnahmetatbestände für land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen von der Maut wieder gelten. Diese Novelle soll den Bundesrat passieren. 

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden.

Erfahren Sie mehr