Ferkelkastration

06.12.2018

© Sabine Rübensaat

Berlin. Die Ende 2018 auslauf­ende Übergangsfrist für das betäubungslose Kastrieren männlicher Ferkel im Alter von unter acht Tagen wird um zwei Jahre verlängert. Das hat der Bundestag nach kontroverser Debatte und namentlicher Abstimmung entschieden. Der Bundesrat wird aller Voraussicht nach am 14. Dezember endgültig grünes Licht für die nicht zustimmungspflichtige Änderung des Tierschutzgesetzes geben. 

 

Angenommen wurde vom Bundestag auch ein Entschließungsantrag der Koalitionsfraktionen. In diesem wird die Bundesregierung aufgefordert, die alternativen Verfahren zur betäubungslosen Ferkelkastration auf deren Praxisreife zu überprüfen und innerhalb von zwei Jahren alles zu tun, um diese Praxisreife herzustellen. Zudem sollen die rechtlichen Voraussetzungen für weitere Alternativen geschaffen werden. Bis Ende Mai 2019 soll die Regierung dem Parlament eine Verordnung zuleiten, die dem geschulten Landwirt die Anwendung von Isofluran erlaubt. 

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