EU-Sonderhilfen

18.08.2015

© EU-Flagge

Brüssel. Die Fortsetzung der Sonderhilfen für den europäischen Gartenbau im Zuge der Verlängerung des russischen Importembargos ist perfekt. Die EU-Kommission verabschiedete eine entsprechende Regelung. Danach können auch in Zukunft bei einer Reihe von Produkten Marktrücknahmen bezuschusst werden. Hilfen für deutsche Erzeuger sind aber nur in relativ geringem Umfang vorgesehen. Hierzulande förderfähig sind laut Kommission lediglich die Marktrücknahme von 6 200 t Äpfeln und Birnen sowie eine Reserve von 3 000 t für sonstige Produkte, die jeder Mitgliedstaat erhält. In Polen geht es hingegen um 296 200 t Äpfel und Birnen, in Belgien um 85 650 t. Spanien erhält die Zusage, bis zu 55 450 t Südfrüchte und 38 400 Pfirsiche und Nektarinen mit Unterstützung aus Brüssel aus dem Angebot nehmen zu dürfen. Die Mengen wurden nach Kommissionsangaben auf Grundlage der durchschnittlichen Exporte nach Russland in den drei ­Jahren vor dem Embargo berechnet. Neben den genannten Produkten können in unterschiedlichen Mitgliedstaaten auch mehr oder weniger große Mengen von Pflaumen, Tafel­trauben, Kiwis, Tomaten, Möhren, Gemüsepaprika sowie ­Salat- und Essiggurken vom Markt genommen werden. Bis Ende Juni wurden solche Maßnahmen EU-weit mit insgesamt 163 Mio. € bezuschusst.

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