EU-Parlament: Arbeit an GAP 2020

17.01.2017

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Brüssel. Die Arbeit der Europaparlamentarier im nächsten Jahr wird ganz im Zeichen der Vereinfachung und Weiterentwicklung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) stehen. Allen voran wird sich der Landwirtschaftsausschuss mit dem betreffenden Omnibusverordnungsvorschlag der Europäischen Kommission befassen, mit dem die gegenwärtige GAP vereinfacht und entbürokratisiert werden soll. Der Vorschlag soll bis September 2017 im Ausschuss behandelt werden. Der CSU-Europaabgeordnete Albert Deß wurde hierfür zum Berichterstatter ernannt.


Im ersten Halbjahr wird die EU-Kommission zudem eine öffentliche Konsultation für die GAP nach 2020 starten. Auf der Tagesordnung des Parlamentes stehen außerdem die Bekämpfung ungerechter Handelspraktiken in der Lebensmittelkette sowie die Revision der EU-Ökoverordnung. Weitere Themen sind die Freihandelsgespräche mit den USA beziehungsweise das Abkommen mit Kanada, damit verbunden auch die Gegenseitigkeit von Standards im Agrarhandel, ferner die Regelungen zu neuen Verfahren in der Gentechnik, die Verfügbarkeit von Boden sowie die Verordnung zum Inverkehrbringen von Düngemitteln. Auch die Auswirkungen des Brexit auf den Agrarsektor sollen thematisiert werden.

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