EU-Ökoverordnung

15.12.2016

EU-Flagge © Archiv

Brüssel. Der Trilog zwischen Europaparlament, Europäischer Kommission und Rat zur Reform der EU-Ökoverordnung hat kein Ergebnis gebracht. Eine Einigung unter der slowakischen Ratspräsidentschaft ist nicht mehr möglich. Wie bekannt wurde, soll es nun ab Januar unter den Maltesern weitergehen. Strittig blieb bis zuletzt vor allem das Thema Pflanzenschutzmittelgrenzwerte in Ökoprodukten. Ihren eigenen Vorschlag dazu hatte die EU-Kommission wiederholt zur „Roten Linie“ in den Verhandlungsgesprächen erklärt. Weitere Streitpunkte, die die Slowaken mit ihrem Kompromissvorschlag lösen wollten, betrafen die genauen Kriterien zur bodengebundenen Produktion in Gewächshäusern, die Kontrolle von Importwaren sowie die Streichung der Ausnahmen für die Verwendung von konventionellem Saatgut sowie Zucht-tieren im Ökobereich. Die slowakische Ratspräsidentschaft hatte ihr Papier und ihre Vorstellungen aber mit den Mitgliedstaaten offenbar nicht ausreichend abgestimmt, denn alle Delegationen außer der portugiesischen sprachen sich gegen die Vorschläge aus. 

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