EU-Haushalt

04.10.2012

© Sabine Rübensaat

Berlin. Die Länder sehen den Bund in der finanziellen Verantwortung für die künftige ländliche Entwicklungspolitik. Auf ihrer Herbstkonferenz haben die Agrarminister eine Kompensation für den Fall angemahnt, dass der Bund seine Transferzahlungen nach Brüssel reduziert und es dadurch zu Einschnitten im EU-Agrarbudget kommen sollte. Einmütig fordern die Minister, die dann eingesparten Mittel zur Aufstockung des Bundesanteils an der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) zu nutzen. „Es muss sichergestellt werden, dass auch in der nächsten Finanzperiode eine angemessene Finanzierung der Landwirtschaft und der ländlichen Räume erfolgen kann“, erklärte Niedersachsens Landwirtschaftsminister Gert Lindemann. Lindemann wies ebenso wie sein Schweriner Amtskollege Dr. Till Backhaus  darauf hin, dass der demografische Wandel die ländlichen Gebiete vor große Herausforderungen stelle. Vor diesem Hintergrund müsse der Bund zu seiner finanziellen Verantwortung stehen. AgE

 

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