EU-Befragung: Serverweise Post

12.05.2017

© EU-Flagge

Brüssel. Im Rahmen der Onlinekonsultation zur Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) sind insgesamt mehr als 320 000 Eingaben vorgenommen worden. Wie die Europäische Kommission mitteilte, beziehen sich diese vorläufigen Zahlen auf alle Antworten, die bis zum 2. Mai aus den 28 EU-Mitgliedstaaten eingegangen sind.



Lediglich 7 % der Teilnehmer seien Landwirte gewesen, berichtete die Brüsseler Behörde. Eine erste Analyse deute darauf hin, dass eine Reihe von Antworten über verschiedene Onlineplattformen von Interessengruppen eingereicht worden sei. Die relative Mehrheit der Eingaben stammt der Kommission zufolge mit fast 46 % aus Deutschland, gefolgt von Frankreich mit rund 13 % und Italien mit 12 %. Aus Spanien nahmen 8 % teil, aus Belgien 6 % und aus Österreich 2 %. Die Mitgliedstaaten aus Osteuropa hätten sich dagegen kaum beteiligt. Auch bei den Briten sei die Beteiligung mit 0,6 % an den Eingaben gering ausgefallen. Bei 97 % der Antworten habe es sich um einzelne Personen gehandelt, bei 3 % um Organisationen.



Die EU-Behörde hatte den Onlinefragebogen über die Zukunft der GAP nach 2020 im Zeitraum 2. Februar bis 2. Mai 2017 freigeschaltet. Sie werde nun eine vollständige Analyse der Antworten durchführen, kündigte die Kommission an. Die ersten Ergebnisse würden am 7. Juli vorgelegt.

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