EU-Agrarpolitik: Vereinfachungen auf dem Weg

05.12.2017

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Brüssel. Mit klarer Mehrheit haben die Fachpolitiker im Landwirtschaftsausschuss des Europaparlaments die Einigung über die geplanten Vereinfachungen innerhalb der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) bestätigt. Dazu zählt auch die Trennung der Agrarbelange von der gesamten sogenannten Omnibus-Verordnung, mit der Anpassungen in ganz unterschiedlichen EU-Regelungen vorgenommen werden.

 

Der Ausschuss sprach sich dafür aus, den am 12. Oktober gefundenen Kompromiss im Trilog zwischen Kommission, Rat und den Verhandlungsvertretern des Parlaments anzunehmen. Im Ausschuss stimmten 39 Abgeordnete mit Ja, nur fünf dagegen. Damit scheint eine Umsetzung der Vereinfachungen zum 1. Januar 2018 möglich. Mit den Änderungen wird erstmals seit 2013 das Basisrecht zur Agrarförderung geändert. Die Umgestaltungen betreffen vor allem das Greening, aber auch die Definition von Dauergrünland, die Förderung von Junglandwirten und eine Stärkung der Erzeugerorganisationen. 

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