EU-Agrarpolitik: Greening

28.07.2016

Lupine © Sabine Rübensaat

Brüssel. Im Unterschied zum Hilfspaket für den Milchsektor wurden die Vorschläge von EU-Agrarkommissar Phil Hogan zur Vereinfachung der Greening-Maßnahmen auf dem Agrarrat sehr kritisch aufgenommen. Besonders zwei „Vereinfachungsvorschläge“ wurden im Rat heftig hinterfragt. Dabei geht es um die geplanten Verschärfungen bei den ökologischen Vorrangflächen sowie das Verbot des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln beim Anbau von Eiweißpflanzen auf diesen Arealen. Die Kommission will, dass Brachflächen künftig im jeweiligen Kalenderjahr statt sechs mindestens neun Monate stillgelegt werden. Damit wäre aber zum Beispiel auch für das Folgejahr keine Bestellung mit Winterraps möglich. Der Plan, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln auf den Vorrangflächen zu verbieten, wäre für den Leguminosenanbau ein erherbliches Problem. 

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