Ernteauftakt ohne Frohsinn

12.07.2018

© Wolfgang Herklotz

Ernteauftakt in Trebbin: Die Bauernpräsidenten Rukwied (DBV) und Wendorff (Brandenburg) konnten keine Hoffnung auf Ertragsrekorde machen.

Trebbin. Wegen der in weiten Teilen Deutschlands vorherrschenden Trockenheit erwartet der Deutsche Bauernverband eine Getreideernte von nur 41 Mio. t. Diese wird erneut weit unter dem Durchschnitt liegen und bedeutet gegenüber dem vergangenen Jahr einen Rückgang von 4,5 Mio. t. „Einige Betriebe haben aufgrund der Dürre den Bestand direkt gehäckselt“, betonte Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes, beim Pressegespräch am Donnerstag vergangener Woche auf einem Erntefeld der brandenburgischen Agrargenossenschaft Trebbin. Vor allem im Norden und Osten der Republik sei die Frühjahrstrockenheit regional so stark ausgeprägt gewesen wie in den Jahren 2003 und 2011. In anderen Teilen Deutschlands hätten Gewitterschauer und Starkregen massive Schäden angerichtet. Materielle Hilfe sei vielerorts dringend nötig. 

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