Energienetzausbau

01.12.2015

Überlandleitung © Sabine Rübensaat

Berlin. Der Deutsche Bauernverband (DBV) bekommt Unterstützung für seine Forderung nach höheren Entschädigungen für Grundstückseigentümer und -nutzer beim Netzausbau. Beim 7. Berliner Forum kritisierte die Vizepräsidentin der Europauniversität Viadrina in Frankfurt (Oder), Prof. Ines Härtel, eine „entschädigungsrechtliche Schieflage“ zulasten der vom Netzausbau betroffenen Land und Forstwirte. Die Agrarrecht­lerin sprach sich für einen neuen Ent­schädigungsmaßstab aus und nannte eine Grundentschädigung mit einer jährlichen Vergütung als eine mögliche Variante. Auch DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken forderte auf der ge­meinsam vom Bauernverband, der Deutschen Gesellschaft für Agrarrecht (DGAR) und der Edmund-Rehwinkel-Stiftung durchgeführten Veranstaltung eine wiederkehrende angemessene Vergütung für die Mitbenutzung der Grundstücke. Er bezeichnete eine Neujustierung der Thematik als eine Voraussetzung, um Akzeptanz für den Netzausbau bei den Betroffenen sicherzu­stellen.

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