Einfluss von Investoren begrenzen

08.02.2013


 

 

Berlin. Das Eigentum an landwirtschaftlichen Nutzflächen sollte möglichst breit gestreut bleiben und dabei vorrangig in den Händen aktiver Landwirte liegen. Das war der gemeinsame Nenner der Referenten beim 10. Bodenforum, das die Redaktion der Fachzeitschrift „agrarmanager“, ehemals bekannt als „Neue Landwirtschaft“, im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin veranstaltet hat.

 

Für Sachsen-Anhalts Landwirtschaftsminister Dr. Hermann Onko Aeikens ist vor allem die zunehmende Beteiligung durch außerlandwirtschaftliche Geldgeber an Agrarunternehmen ein Problem, da dies durch die aktuellen Gesetze und Verordnungen weder erfasst noch reguliert werden kann. Er fordert deshalb eine Novellierung der Richtlinien und erläuterte den Ansatz einer von ihm eingesetzten Arbeitsgruppe, die für Sachsen-Anhalt Ursachen und Lösungen der Verwerfungen am Bodenmarkt liefern soll.

 

Der Unternehmensberater und landwirtschaftliche Sachverständige Jurec Birnstengel zeigte in seinem Vortrag auf, dass der zunehmende Wettbewerb um Flächen inzwischen oft zu Kauf- und Pachtpreisen führt, die betriebswirtschaftlich nicht mehr darstellbar sind. Die beiden Landwirte Hendrick Wendorff und Albert Seifert stellten schließlich ihre Strategien vor, mit denen sie trotz steigender Preise Agrarflächen für ihre Unternehmen sichern.    AgE

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