Durchbruch beim Insektenschutz?

02.07.2018

© Sabine Rübensaat

Berlin. Die Bundesregierung misst der Landwirtschaft eine zentrale Rolle bei der Bekämpfung des Insektensterbens bei. Das geht aus den Eckpunkten für ein „Aktionsprogramm Insektenschutz“ hervor, die vom Bundeskabinett beschlossen worden sind.

 

Wichtige Handlungsfelder sind demnach die Bereitstellung von Lebensräumen in der Agrarlandschaft, die Minderung des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln sowie eine Reduzierung des Eintrags von Nähr- und Schadstoffen in Böden und Gewässer. Mit dem Aktionsprogramm solle die Strukturvielfalt in der Agrarlandschaft erhöht und Insekten-lebensräume erhalten, wiederhergestellt und gepflegt werden, heißt es in dem Papier. Kritik daran kam ausgerechnet von den Grünen. Deren Naturschutzpolitikerin Steffi Lemke sprach von einem „Blümchenpapier“, mit dem das Artensterben nicht zu stoppen sei. Nötig seien stattdessen Veränderungen in der Agrarpolitik und mehr Geld für den Naturschutz. 

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