Dürrehilfe geändert

23.11.2018

© Sabine Rübensaat

Berlin. Die Bundesländer können bezüglich der staatlichen Dürrehilfen ab sofort bestimmen, dass antragstellende Betriebe ihre Erlöse aus der Tierhaltung mit den durch die Trockenheit eingetretenen Schäden im Ackerbau nun doch nicht aufrechnen müssen. Wie Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus mitteilte, hat das Bundeslandwirtschaftsministerium bei einer Beratung mit den Ländern in diesem Punkt eingelenkt. Das Bundesministerium habe eingeräumt, dass die bisher geltende Praxis zu einer deutlichen Benachteiligung der viehhaltenden Betriebe geführt hätte. 

 

Mecklenburg-Vorpommern will nun umgehend die Novelle einführen und die Antragsfrist verlängern. Das Landwirtschaftsministerium in Sachsen hatte bereits am 13. November mitgeteilt, dass die Antragsfrist bis zum 30. November verlängert werde, um den Landwirten noch etwas mehr Zeit für die Zusammenstellung der Unterlagen einzuräumen.

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