Dürrehilfen

04.10.2018

© Sabine Rübensaat

Berlin/Warschau. Bund und Länder werden in dieser Woche voraussichtlich die Verwaltungsvereinbarung zur Dürrehilfe unterzeichnen. Das hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner nach der Agrarministerkonferenz in Bad Sassendorf angekündigt. Sie wies darauf hin, dass sowohl das Bundesfinanzministerium als auch der Haushaltsausschuss des Bundes­tages der Mittelvergabe zugestimmt hätten. Auch aus Brüssel habe man grünes Licht. Wann die Mittel nun fließen, hänge von den Ländern ab. 

 

Unterdessen hat in Polen die Auszahlung von Nothilfen an die von der Dürre betroffenen Landwirte bereits begonnen. Wie Landwirtschaftsminister Jan Krzysztof Ardanowski berichtete, hat die Behörde für Restrukturierung und Modernisierung der Landwirtschaft (ARIMR) bis Anfang vergangener Woche bereits 449 Anträge positiv beschieden und Hilfsgelder auf die Konten der Bauern überwiesen. Dabei handelte es sich um schwere Fälle, bei denen die Ausfälle 70 % des mehrjährigen Durchschnitts überschritten. Laut Ardanowski hat die Behörde bisher rund 28.000 Anträge auf Dürrehilfen entgegengenommen. Zur Unterstützung der Landwirte hatte die polnische Regierung bereits im Sommer ein Hilfspaket im Umfang von umgerechnet 350 Mio. € geschnürt. 

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