Digitalisierung

07.11.2017

© Sabine Rübensaat

Hannover. Die digitale Weiterentwicklung im Agrarsektor muss auf ein rechtliches und technisches Fundament gesetzt werden, um ihre Chancen entfalten zu können und Risiken für die Ernährungssicherheit zu vermeiden. Darauf hat der agrarpolitische Sprecher der FDP/DVP-Landtagsfraktion in Baden-Württemberg, Dr. Friedrich Bullinger, gegenüber der grün-schwarzen Landesregierung gedrängt. Die „politischen Fragen zum Thema“ dürften nicht in Schwärmerei über den potenziellen Nutzen neuer technischer Möglichkeiten untergehen. Nötig sei vielmehr die Schließung von Funklöchern und die Bereitstellung von Geofach- und Geobasisdaten. Sichergestellt werden müsse, dass es bei der Digitalisierung nicht zu einer „verschärften Überwachung“ kommt und man sich besser gegen Cyber-Attacken wappne. Das sei in Zeiten, in denen Großmächte über das Internet schon Wahlen beeinflussen, kein Science Fiction mehr, sondern eine konkrete Gefahr. Eine weitere Forderung bestehe in der Unterstützung kleiner Betriebe zur Verlangsamung des Strukturwandels. „Für den Großbetrieb rechnet sich teure Automatisierungstechnik im Stall natürlich viel schneller als für den kleinen Schwarzwaldbauern“, so Bullinger. Bei der Präzisionstechnik sei die Förderung des überbetrieblichen Einsatzes ein möglicher Weg. 

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