Deutschland

23.10.2012

 

 

Stuttgart. Baden-Württemberg ist künftig nach Thüringen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein als viertes Bundesland Mitglied im europäischen Netzwerk gentechnikfreier Regionen. Landwirtschaftsminister Alexander  Bonde  unterschrieb die Beitrittsurkunde am 11. Oktober in Stuttgart. „Fast 90 % der Verbraucherinnen und Verbraucher lehnen Gentechnik auf dem Teller ab. Die grün-rote Landesregierung teilt diese Haltung der Bevölkerung und unterstützt daher die gentechnikfreie Landwirtschaft“, betonte der Minister.  Die Risiken gentechnisch veränderter Organismen (GVO) seien bisher nicht ausreichend erforscht, so Bonde weiter. Zu diesen Risiken gehörten Kreuzungen mit Wildpflanzen und die Konkurrenz zu einheimischen Arten. Beim Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen würden zudem mehr Pflanzenschutzmittel eingesetzt als im konventionellen Anbau. Die einzigen Gewinner der Agrogentechnik seien Großkonzerne. so der Minister. AgE

 

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