BVVG-Flächen – Aeikens rechnet mit Erfolg

12.07.2013

© Sabine Rübensaat

 

 

Magdeburg. Optimistisch beurteilt Sachsen-Anhalts Landwirtschaftsminister Dr. Hermann Onko Aeikens die Aussichten für eine Übernahme der landwirtschaftlichen Flächen der Bodenverwertungs- und -verwaltungsgesellschaft (BVVG) durch das Land. „Ich bin zuversichtlich, dass wir die Verhandlungen mit dem Bund über einen Verkauf der BVVG-Flächen an die Länder zu einem erfolgreichen Abschluss bringen werden“, sagte der Politiker in einem Gespräch mit dem Pressedienst Agra-Europe. Er begründet dies mit dem nach seinem Eindruck ernsthaften Interesse des Bundes an einer Einigung. Das Zeitfenster sei nicht zuletzt dank des niedrigen Zinsniveaus günstig. „Das sollten wir nutzen und daher zügig verhandeln“, so Aeikens.


Der Minister kündigte einen Kurswechsel in der Privatisierung an, sollte das Land die BVVG-Flächen übernehmen. Man werde „behutsamer, in kleineren Losen und voraussichtlich über einen längeren Zeitraum privatisieren als dies jetzt in der Regie der BVVG erfolgt“. Von großer Bedeutung sei, dass das Land bei erfolgreichem Abschluss der Verhandlungen über einen Flächenpool verfüge, der bei Infrastrukturvorhaben von erheblichem Nutzen sein könne.


Weiterhin besorgt ist Aeikens über den Einstieg von außerlandwirtschaftlichen Investoren in Agrarunternehmen insbesondere in Ostdeutschland. Für den Herbst kündigte der Minister Ergebnisse eine speziellen Arbeitsgruppe seines Hauses an. Bereits jetzt zeige sich aber, dass es keine einfachen Lösungen geben werde.


 

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