Bunte "Grüne Woche 2017"

17.01.2017

© Messe Berlin

Grüne Woche in Berlin

Am Freitag, den 20. Januar, öffnet um 10 Uhr die 82. Internationale Grüne Woche ihre Pforten. Was 1926 recht übersichtlich begann, ist mittlerweile ein internationales Großereignis mit riesigem Rahmenprogramm geworden, das kulinarisch motivierte Gäste, nationale und internationale Politiker vom Bürgermeister bis zum Agrarminister, übersättigte Agrarkritiker und hart arbeitende Landwirte an einem Ort zusammenführt und auf verschiedene Weise anspricht. Spannend scheint es dabei immer dann zu werden, wenn die verschiedenen Gruppen ernsthaft miteinander ins Gespräch kommen. Die Möglichkeiten der traditionellen Zehn-Tage-Woche sind auch diesbezüglich zahlreich. Versuchen wir, ergänzend zum Grüne-Woche-Journal, das Heft 1 der BauernZeitung beilag, ein paar Schneisen in das Angebot von 1 600 Ausstellern aus 70 Ländern und das Konferenzprogramm zu schlagen.


Deutschlandtour: Allein aus den deutschen Bundesländern laden 500 Aussteller zu einer genussvollen Deutschlandtour ein. Die verschiedenen Bundesländer stellen ihre kulinarischen Highlights im Ambiente der jeweiligen Landschaften, Städte und Dörfer vor. Lokale Spezialitäten im landestypischen Gewand gibt es bei Baden-Württemberg (Halle 5.2b), Bayern (22b), Berlin (21b), Brandenburg (21a), Bremen (20), Hessen (22a), Mecklenburg-Vorpommern (5.2b), Niedersachsen (20), Nordrhein-Westfalen (5.2a), Rheinland-Pfalz (2.2), Sachsen (21b), Sachsen-Anhalt (23b), Schleswig-Holstein (22a) und Thüringen (20).

 

„Begleitprogramm“ auf der Straße


„Wir machen Euch satt!“: Schon am zweiten Messetag wird sicher mancher, der als Botschafter regionaler Lebensmittel den Großteil der Grünen Woche in den Messehallen verbringt, den Schritt nach draußen wagen. Am Sonnabend, den 21. Januar, treffen sich um 9.15 Uhr auf dem Platz vor dem Berliner Hauptbahnhof aktive Landwirte und deren Unterstützer unter dem Motto „Wir machen Euch satt!“ zum Dialog mit Verbrauchern. „Redet mit uns, statt über uns“ ist angesichts der nunmehr schon traditionellen Protestdemo gegen eine nebulöse Agrarindustrie ein sehr verständlicher Wunsch. Die Dialogveranstaltung „Wir machen Euch satt“ wird durch zeitgleiche regionale Aktionen in Kreis- und Kleinstädten unter dem gleichen Motto bekräftigt. Sie soll bis 11 Uhr dauern (www.wir-machen-euch-satt.de).


LandFrauen: Das wird knapp für alle, die zum BäuerinnenForum wollen, das 11.30 Uhr im CityCube Berlin (M1–M3) beginnt. Inhaltlich dürfte es sich allerdings nahtlos fügen. Unter dem Motto „Zukunfts-Feld Landwirtschaft: Mit Verantwortung ackern“ gehen die Frauen in der Diskussion mit ausgewählten Mitgliedern des Bundestags der Frage nach, was die Bundestagswahl 2017 für sie bringt. Mit einer Podiumsdiskussion „Alterssicherung als Spiegel des Erwerbslebens – eigenständige Existenzsicherung von Frauen im ländlichen Raum“ (24. Januar, 15.50 bis 16.35 Uhr, Bühne Halle 4.2). beteiligt sich der Deutsche LandFrauenverband zudem am Bühnenprogramm in der Halle 4.2 „Lust aufs Land“. (Anmeldungen zum Bäuerinnenforum und mehr Infos unter www.landfrauen.info)


Lust aufs Land: In der Gemeinschaftsschau „Lust aufs Land – gemeinsam für die ländlichen Räume“ in Halle 4.2 können sich Messegästen über Projekte, Herausforderungen und Erfolgsfaktoren der ländlichen Entwicklung austauschen und Kontakte zu knüpfen. So auf der LandSchau-Bühne der Agrarsozialen Gesellschaft (ASG). Das Bundeslandwirtschaftsministerium lädt ein, selbst an Zukunftsthemen der ländlichen Entwicklung zu tüfteln. Ein neues digitales Infoportal bietet die Möglichkeit, Deutschlands ländliche Regionen auf interaktiven Landkarten des Thünen-Instituts zu erforschen. Die Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS) gibt Einblicke in ihre Arbeit als Schnittstelle zwischen den Akteuren der ländlichen Entwicklung. Im LEADER-Laden der Bundesarbeitsgemeinschaft der LEADER-Aktionsgruppen in Deutschland (BAG LAG) können Besucher Projekte, Themen und Highlights der 321 LEADER-Regionen „einkaufen“ und einen Blick auf die Vielfalt der Aktivitäten werfen. Am Stand der Erlebnisdörfer kann man sich an Mitmach-Stationen aktiv mit Themen für eine nachhaltige Zukunft auseinandersetzen oder sich auf alte Traditionen besinnen. Zudem sind die Katholische Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB), die Evangelische Jugend in ländlichen Räumen (ejl), die Akademie für die Ländlichen Räume Schleswig-Holsteins (ALR) und das Forum ländlicher Raum – Netzwerk Brandenburg als Vertreter der bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der Länderakademien (ArGeLR) mit Ständen vertreten.


Das „Zukunftsforum ländliche Entwicklung“ ergänzt die Präsentationen in Halle 4.2 im Begleitprogramm der Messe am 25. und 26. Januar im CityCube. Zum zehnten Mal lädt das Bundeslandwirtschaftsministerium ein, „Kontakte zu knüpfen, gemeinsam Ideen zu erarbeiten und im Miteinander die Zukunft zu gestalten“, so Minister Christian Schmidt. Hunderte Kommunalpolitiker und Akteuere des ländlichen Raums treffen sich zu Vorträgen und Gesprächen um „Miteinander die Zukunft [zu] gestalten“.


Der Bund der Deutschen Landjugend e. V. ist traditionell mit dem Jugendforum, der Jugendveranstaltung, dem Junglandwirtekongress (23. Januar, 13 Uhr, „Agrarwende im Wandel“) und natürlich der Landjugendfete und dem Landjugendball präsent. Auf dem Jugendforum am 21. Januar wird sich Daniela Schadt, die Lebensgefährtin des Bundespräsidenten und Journalistin, den Fragen der Landjugend stellen. Bei der Jugendveranstaltung am 22. Januar werden Tausende Land-jugend­liche dabei sein, wenn der mit 10 000 € dotierte Ernst-Engelbrecht-Greve-Preis, der herausragende Projekte fürs Land würdigt, zum achten Mal vergeben wird.


Mit einer eigenen Sonderschau unter dem Motto „Landwirtschaft in der Mitte der Gesellschaft“ wird das Bundeslandwirtschaftsministerium vertreten sein. In Halle 23a stehen neben der modernen und nachhaltigen Land- und Forstwirtschaft auch ländliche Räume als Lebens- und Arbeitsraum sowie die Ernährungskompetenz und der kluge Konsum im Fokus. Der nachhaltige und verantwortungsvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen in der Land- und Forstwirtschaft, im Gartenbau und im Bereich Ernährung wird sich wie ein roter Faden durch die Ausstellung ziehen. In diesem Zusammenhang wird das Berliner Agrarressort in der Hallenmitte aktuelle Initiativen, Forschungsprojekte und Visionen für die Agrar-, Ernährungs- und Forstwirtschaft präsentieren. Für junge Messebesucher stellt das Ministerium seine Internetseite „Durchblicker“ zur Verfügung, die Kinder auf Entdeckungsreise durch die Themen Ernährung und Landwirtschaft mitnimmt. Im Familien- und Schülerforum werden darüber hinaus Schüler- und Erwachsenenrallyes durch die gesamte Halle und Wissenswertes für alle Altersgruppen zum Mitmachen angeboten. Außerdem werden wieder eine Schauküche und eine Backstube sowie ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm zur unterhaltsamen Wissensvermittlung einladen.


In der „Zukunftswerkstatt der Land- und Ernährungswirtschaft“ geht es am 25. Januar um Nachhaltigkeit und Werteorientierung wirtschaftlicher Aktivitäten. Unter der Überschrift „Top-Standorte verdienen eine Top-Wertschätzung“ werden namhafte Entscheider aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft über „die gesellschaftliche Lizenz des wirtschaftlichen Handelns speziell bei der Herstellung von Lebensmitteln“ diskutieren und referieren. Prof. Matthias Kussin von der Hochschule Osnabrück wird in seiner Keynote bereits existierende Nachhaltigkeitsstrategien in der Land- und Ernährungswirtschaft vorstellen und deren Chancen für Unternehmen, Branchen und Regionen bewerten. Für das anschließende Expertenpodium lautet die Frage, wie es um Nachhaltigkeitsstrategien im Agribusiness konkret steht und wie es gelingen kann, aus gesellschaftlicher Verantwortung einen Wettbewerbsvorteil für Unternehmen zu machen. Angekündigt sind Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer und sein Amtskollege vom Wirtschaftsressort, Olaf Lies, außerdem der Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, Ralf Meister, sowie die Unternehmensvertreter Felix Ahlers von der FRoSTA AG, Phillipp Wachholz von Mc Donald’s Deutschland, Christian Kionka von der Nordzucker AG und Jörg Große-Lochtmann von der Marktgesellschaft der Naturland Bauern AG. Auch der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil hat seine Teilnahme an der „Zukunftswerkstatt“ angekündigt.


Auf dem DBV-Fachforum Milch des Deutschen Bauernverbandes am 23. Januar geht es um die Veränderungen der politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Milchviehhaltung in Deutschland und die anstehende Bundestagswahl im Herbst 2017. Auf der Veranstaltung soll laut DBV unter anderem der Frage nachgegangen werden, wie nah oder wie weit entfernt die Politik von der Praxis der Milchbauern ist. In vier Interviewrunden werden Milchbauern und Politiker verschiedener Parteien über ihre Vorstellungen einer zukunftsfähigen Milchviehhaltung und einer wettbewerbsstarken Milchvermarktung diskutieren. Stellung bezogen wird auch zu den in den zurückliegenden Monaten diskutierten Themen „Milchmarkt- und Strukturpolitik“, „Lieferbeziehungen zwischen Molkereien und Milcherzeugern“ sowie „Umwelt und Tierschutzstandards“ (www.bauernverband.de).


Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) beginnt seine Grüne Woche mit einer politischen Pressekonferenz am 18. Januar, bei der die Themen des Biosektors vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Debatte um die Zukunft von Ernährung und Landwirtschaft im Vordergrund stehen. Einen festlich-politischen Rahmen soll der Bio-Empfang am 20. Januar bieten, der zudem als Plattform für eine Debatte zwischen Interes­senvertretern des Agrar- und Ernährungssektors über die Zukunftsfragen der Land- und Forstwirtschaft dient. Der Tag des Ökologischen Landbaus am 26. Januar widmet sich dem Thema „Hunger bekämpfen, Ressourcen schützen – was Bio beiträgt“. (www.boelw.de)


Über Pflanzenschutz und Düngung sowie deren Bedeutung für die Erzeugung von Lebensmitteln und die weltweite Ernährung wird der Industrieverband Agrar (IVA) auf der Grünen Woche informieren. Als Partner des ErlebnisBauernhofs unter dem Motto „Treffpunkt Pflanzenschutz und Pflanzenernährung“ wollen sich die Experten des IVA dem Dialog mit Besuchern stellen und deren Fragen beantworten. Dabei dürfte es laut Industrieverband beispielsweise um mögliche Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in Lebensmitteln und deren Einfluss auf die Artenvielfalt gehen. Darüber hinaus werden die Nachwuchswissenschaftler der Deutschen Phytomedizinischen Gesellschaft (DPG), die „Pflanzendoktoren“, einen Einblick in ihre Arbeit geben und über die Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten und Schadinsekten sowie deren Auswirkungen auf den Ernteertrag und die Erntequalität informieren.

 

Blicke über den Tellerrand


Beim 9. Global Forum for Food and Agriculture (GFFA), das vom 19. bis 21. Januar 2017 am Rande der kommenden IGW stattfindet, geht es ums Wasser. „Landwirtschaft und Wasser – Schlüssel zur Welternährung“ lautet das Thema dieser Veranstaltung. Die Landwirtschaft stehe vor der Aufgabe, mehr Lebensmittel mit weniger Wasser zu produzieren, so Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt in seinem Vorwort zur größten Rahmenveranstaltung der Grünen Woche. Die Branche müsse Wege finden, „wie mit der wichtigen Ressource Wasser effizienter und nachhaltiger umgegangen werden kann“. Gleichzeitig müsse sie widerstandsfähiger werden, um mit Dürren und Überschwemmungen umzugehen. Dafür sieht der Minister Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und politische Entscheidungsträger gefordert, gemeinsam Lösungen zu entwickeln, wie der Zugang der Landwirtschaft zu Wasser sichergestellt werde. Nur so könne die Landwirtschaft ihrer Rolle als Ernährerin der Weltbevölkerung auch in Zukunft gerecht werden.


Berliner Agrarministerkonferenz: Die Ergebnisse der vielfältigen Veranstaltungen im Rahmen des GFFA dienen laut Schmidt als Leitlinie für die im Anschluss stattfindende Berliner Agrarministerkonferenz. An dem weltweit größten Treffen von Landwirtschaftsministerinnen und -ministern nahmen zuletzt mehr als 60 Ressortchefs teil. Das Abschlusskommuniqué der Agrarministerkonferenz wird Schmidt zufolge Eingang in internationale agrarpolitische Diskussionen und Prozesse finden. Diskutiert werden Fragen von Landwirtschaft und Wasser auch auf der Ebene der G-20-Staaten. Am 1. Dezember 2016 hat Deutschland die Präsidentschaft der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer übernommen. Der G-20-Gipfel findet am 7. und 8. Juli in Hamburg statt.


Neben dem Bundeslandwirtschaftsministerium nutzen weitere Ressorts die Grüne Woche, um politische Anliegen zu transportieren. So wird das Bundesumweltministerium mit eigenem Stand und Programm auf der Messe vertreten sein. Inhaltlich gehe es an dem Stand in Halle 5.2 um Informationen zu den Themen Landwirtschaft sowie Natur- und Klimaschutz, erklärte eine Ministeriumssprecherin gegenüber AgE. Dabei würden auch bereits geförderte Projekte und aktuelle Initiativen des Ressorts vorgestellt. Das Programm richte sich vorwiegend an Nichtfachbesucher und werde „verbrauchernah“ präsentiert. Darüber hinaus wird es der Sprecherin zufolge auch einige Fachtermine ihres Hauses auf der Messe geben. Dazu zählten ein Agrarkongress sowie die Vorstellung einer Studie. Dabei dürfte sich erneut zeigen, dass Umwelt- und Landwirtschaftsministerium in wichtigen agrarpolitischen Fragen unterschiedliche Positionen einnehmen. Unterdessen verstärkt das Bundesentwicklungsministerium seine Präsenz auf der Grünen Woche.

 

Wie eine Welt ohne Hunger möglich ist


Nach seinem Debüt auf der letzten Messe wird das Ressort auf der anstehenden Ausstellung zusammen mit Partnern aus der Zivilgesellschaft, der Wirtschaft, den Kirchen und den entwicklungspolitischen Durchführungsorganisationen auf einem 750 m2 großen Stand vertreten sein, und zwar ebenfalls in Halle 5.2. Die Resonanz in den Medien, die Rückmeldungen aus der Fachöffentlichkeit, aber vor allem auch die zahlreichen Gespräche mit den Besucherinnen und Besuchern hätten gezeigt, „es ist gut und richtig, dass wir das Thema der weltweiten Ernährungssicherheit auf die Grüne Woche gebracht haben“, so der zuständige Abteilungsleiter im Ministerium, Gunther Beger. Mit dem nunmehr geplanten Motto „Eine Welt ohne Hunger ist möglich – mit fairem Einkauf und Innovationen“ wolle man Gästen vermitteln, dass weltweite Ernährungssicherung dann erreicht werden könne, „wenn alle gesellschaftlichen Kräfte ihren Beitrag zu diesem Ziel leisten“, erläuterte Beger. Dazu gehöre zum einen das Engagement des Ministeriums und seiner Partner. Gleichzeitig halte aber auch der Konsument mit seinem Einkaufsverhalten einen wichtigen Schlüssel zur Erreichung dieses Ziels in der Hand. Daneben erhöhten Innovationen landwirtschaftliche Erträge und schafften auf diese Weise Ernährungssicherung, so Beger. Zusammengenommen gebe man damit „eine starke Antwort auf die drängendsten Probleme unserer Zeit“. Beger nannte dabei Nahrungsmittelknappheit, Perspektivlosigkeit der jungen Bevölkerung Afrikas sowie die damit einhergehenden Migrationsbewegungen in Richtung Europa. Als Partner beteiligen sich am Ausstellungsstand des Bundesentwicklungsministeriums das Welternährungsprogramm (WEP) sowie die beiden großen kirchlichen Hilfswerke Misereor und Brot für die Welt und der World Wide Fund for Nature (WWF). Mit dabei ist auch die Andreas-Hermes-Akademie (AHA), die im Rahmen der Sonderinitiative „EINEWELT ohne Hunger“ in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Bauernverband (DBV) die Entwicklung von starken Bauernorganisationen in den Partnerländern des Ministeriums unterstütze. Die Durchführungsorganisationen des Ministeriums, und zwar die Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ), die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und Engagement Global, würden erfolgreiche Beispiele aus der Projektarbeit in den Partnerländern präsentieren. Die in diesem Jahr ins Leben gerufene Agentur für Wirtschaft und Entwicklung sowie eine Reihe von deutschen Firmen würden konkret zeigen, wie auch die deutsche Agrar- und Ernährungswirtschaft einen Beitrag zur Entwicklung der Landwirtschaft in den Partnerländern leisten könne.

 

ErlebnisBauernhof, in Berlin und auf Tour


Zum ErlebnisBauernhof 2016 hat das Forum Moderne Landwirtschaft (FORUM) kürzlich eine positive Bilanz gezogen. Das FORUM hat die interaktive Schau 2016 in sechs deutschen Städten ausgerichtet. Ausgehend von der Internationalen Grünen Woche in Berlin seien Auftritte in Frankfurt am Main, Hannover, Hamburg, Dortmund und Bonn sowie im Rahmen des „Tags des offenen Ministeriums“ erneut in der Bundeshauptstadt gefolgt. Insgesamt hätten dabei rund 550 000 Bürger die ErlebnisBauernhöfe besucht. Im Rahmen der neuen AgrarScouts-Initiative hätten auf den sechs ErlebnisBauernhöfen rund 170 engagierte Landwirte, Agrarstudenten oder Mitarbeiter von Agrarfirmen als „Gesichter der modernen Landwirtschaft und waschechte Praktiker“ den Besuchern Rede und Antwort gestanden. Nach Angaben von FORUM-Geschäftsführerin Lea Fließ wird der ErlebnisBauernhof auch 2017 wieder seine Runde durch Deutschland machen und dabei zeigen „wie fortschrittlich, wissensbasiert und verantwortungsbewusst moderne Landwirte agieren“. Den Auftakt macht der ErlebnisBauernhof wieder auf der Grünen Woche.

 

 

 

Eintrittskarten online: Einfach bestellen und ausdrucken
Bereits im Vorfeld der Grünen Woche können Eintrittskarten online im Ticket-Shop bestellt und zu Hause ausgedruckt oder auf das eigene mobile Endgerät geladen werden. Bei den Öffnungszeiten und Eintrittskarten bietet die Messe Berlin viele Varianten für den geplanten oder spontanen Messebesuch. Geöffnet ist vom 20. bis zum 29. Januar täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr, am 27. Januar, dem „Langen Freitag“, sogar von 10 Uhr bis 20 Uhr. Die Tageskarte kostet 14 €; Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt. Ermäßigte Karten für Schüler und Studenten sind für 10 € erhältlich und erstmals an beiden Sonntagen für nur 5 €. Außerdem gibt es von Montag bis Freitag eine „Happy Hour-Karte“ für 10 €, die ab 14 Uhr gilt, aber nicht am Samstag und Sonntag. Die Familienkarte ist für maximal zwei Erwachsene und drei Kinder bis 14 Jahre gedacht und kostet 29 €. Das Sonntagsticket für 10 € ist nur an einem der beiden Grüne-Woche-Sonntage gültig. Die Sonntage eignen sich dem Veranstalter zufolge besonders für Familien. Gruppen ab zwanzig Personen zahlen für die Tageskarte je 12 €, Schülergruppen mit Schulbescheinigung 4 € pro Schüler. Die Grüne-Woche-Dauerkarte ist für 42 € erhältlich. AgE

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