Bundeskabinett

26.07.2013

© Sabine Rübensaat

 

 

Berlin. Das Bundeskabinett hat eine neue Bioökonomie-Strategie beschlossen, mit der sie „die biobasierte Wirtschaft in Deutschland stärken und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen vermindern“ will. Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse  Aigner erklärte vergangene Woche, die Bioökonomie werde gerade in Zeiten knapper werdender Ressourcen interessant. Biobasierte Produkte hätten längst Eingang in den Alltag der Menschen gefunden, beispielsweise als Trinkwasserflaschen aus pflanzlichen Rohstoffen. Bei der stärkeren Nutzung nachwachsender Rohstoffe gebe es natürlicherweise Zielkonflikte, räumte Aigner ein. Bei einer Teller-Tank-Konkurrenz müsse der Teller immer Vorrang haben. Nichtsdestotrotz verfüge die Bioökonomie über großes Potenzial, das noch nicht ausgereizt sei. Deutschland befinde sich schon jetzt im Spitzenfeld des Wachstumsmarktes. Diese Stellung gelte es auszubauen, neue Erfindungen umzusetzen, Arbeitsplätze  zu schaffen und zugleich den Umweltschutz voranzubringen. AgE


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