Breitbandausbau

28.10.2015

Breitbandausbau © Sabine Rübensaat

Berlin. Die Bundesregierung will gezielt Regionen fördern, in denen sich der Netzausbau privatwirtschaftlich nicht rechnet. Ein entsprechendes Förderprogramm über 2,7 Mrd. € hat das Bundeskabinett am 21. Oktober beschlossen. Damit soll in den nächsten drei Jahren ein flächendeckender Breitbandausbau in bislang unterversorgten Gebieten mit einer Übertragungsrate von 50 Mbit/sec ermöglicht werden.


Das Bundesförderprogramm richtet sich an Kommunen und Landkreise. Diese initiieren die Ausbauprojekte, stellen die Anträge im Förderverfahren und koordinieren die Projekte vor Ort. Die Kommunen und Landkreise können entweder mit dem Förderbetrag die Wirtschaftlichkeitslücke von Investitionen schließen oder im sogenannten Betreibermodell passive Infrastrukturen wie Glasfaserstrecken errichten, die sie an die Netzbetreiber verpachten. 1,3 Mrd. € sollen aus der Versteigerung von Funkfrequenzen für mobiles Breitband kommen.

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