Biolandwirtschaft

28.05.2013

© Sabine Rübensaat

 

 

Brüssel. Der EU-Agrarrat hat sich für strenge Kontrollen von Bioprodukten ausgesprochen. In einer Stellungnahme, die beim jüngsten Agrarrat vergangenen Woche verabschiedet wurde, pochen die Landwirtschaftsminister auf die Einrichtung eines strikten, aber angemessenen und kosteneffizienten Kontrollsystems, das die zweifelsfreie Zuordnung der Verantwortung zwischen den Interessenträgern sicherstellen soll. Gleichzeitig sollen die Strafen gegen Verstöße EU-weit vereinheitlicht und die Zahl der Ausnahmeregeln so gering wie möglich gehalten werden.

Ferner drängen die Minister, Importe aus Drittstaaten müssten den EU-Anforderungen genügen, um heimische Produzenten nicht zu benachteiligen. Einfuhren aus Entwicklungsländern sollen gefördert werden, solange die Einhaltung der EU-Standards gewährleistet ist. Darüber hinaus will der Rat die Vermarktung von Bioprodukten ankurbeln. Die Einführung des einheitlichen EU-Biologos wird begrüßt. In den Verhandlungen zur Agrarreform soll die Förderung des ökologischen Landbaus berücksichtigt werden. Außerdem sollen Forschung und Innovation im Bereich der Bioproduktion vorangebracht werden.

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