Bauern fordern Entschuldigung für „Ente“

23.05.2018

© Sabine Rübensaat

Eine Entschuldigung von den Grünen im Bundestag für deren Behauptung, die Landwirtschaft habe einen rasanten Anstieg des Wasserpreises verschuldet, hat der BBV gefordert.

 

Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen habe sich in ihrer Auswertung von Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) einfach darüber hinweggesetzt, dass die miteinander verglichenen Zahlen gar nicht vergleichbar gewesen seien. Daher habe Destatis am Tag der Veröffentlichung der Auswertung eine Klarstellung verschicken müssen, in der es die Auswertung als falsch dargestellt habe, berichtete der BBV. Die Medien hätten die „zusammengezimmerte Horrormeldung“ zu diesem Zeitpunkt aber bereits verbreitet gehabt.


Der BBV räumte ein, dass Fehler passieren könnten. Das Vorgehen der Grünen gegen die Landwirtschaft habe aber „System“. Zudem hätten sich trotz der Richtigstellung durch das Statistische Bundesamt die falschen Zahlen noch Tage später auf der Internetseite der Fraktion befunden.


Die grüne Bundestagsfraktion hatte unter Verweis auf Destatis-Zahlen mitgeteilt, dass die Trinkwasserkosten des Durchschnittshaushalts in Deutschland zwischen 2005 und 2016 nominal um 25 % gestiegen seien, und dies vor allem auf Umweltbelastungen durch die Landwirtschaft zurückgeführt. Daraufhin hatte Destatis richtiggestellt, dass mit den verwendeten Zahlen ein Vergleich zwischen 2005 und 2016 aufgrund methodischer Umstellungen in diesem Zeitraum gar nicht vorgenommen werden könne. Die amtliche Statistik zeige aber, dass die Verbraucherpreise für Wasser von 2005 bis 2016 um 17,6 % gestiegen seien. Die Verbraucherpreise insgesamt hätten sich im selben Zeitraum um 16,1 % erhöht.

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