Alarm am Bodenmarkt

07.10.2016

Feld (Acker) © Sabine Rübensaat

Berlin. Das Bundeslandwirtschaftsministerium sieht die Entwicklung der KTG Agrar und deren Insolvenz als Alarmzeichen für den landwirtschaftlichen Bodenmarkt. Ein Flächenverkauf an außerlandwirtschaftliche Investoren widerspreche dem gesetzlich geforderten Vorrang von ortsansässigen Landwirten und gefährde das politische Ziel einer breiten Eigentumsstreuung, hieß es  im Agrarressort. Verwiesen wurde auf erhebliche Regulierungslücken im Bodenrecht auf Länderebene. Zu deren Schließung habe die von der Agrarministerkonferenz (AMK) eingesetzte „Bund-Länder-Arbeitsgruppe Bodenmarktpolitik“ im vergangenen Jahr eine Vielzahl von Vorschlägen gemacht. Dazu zählten eine Einbeziehung von Anteilskäufen in das Grundstückverkehrs- und das Landpachtverkehrsgesetz oder auch die Schließung von vorhandenen Umgehungstat-beständen. Bis heute sei allerdings keiner der Vorschläge in einem Bundesland umgesetzt, so das Ministerium. 

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