Agrarministertreffen 2014

16.01.2014

Karikatur © Lothar Schneider

Agrarministertreffen

Für eine Unterstützung der jungen Landwirte in Europa haben sich Bundeslandwirtschaftsminister Dr. Hans-Peter Friedrich und sein französischer Amtskollege Stéphane Le Foll ausgesprochen. „Die Zukunft liegt nicht in der rückwärtsgewandten Verklärung früherer Zeiten, sondern in der Nutzung neuer Techniken und moderner Technologien“, betonte der CSU-Politiker am Dienstag vergangener Woche  im Anschluss an sein Gespräch mit Le Foll in Paris.

Der deutsche Agrarressortchef unterstrich darüber hinaus die Bedeutung der deutsch-französischen Zusammenarbeit auch beim Thema Landwirtschaft und Ernährung für beide Länder und für Europa. „Wenn wir uns einig sind, dann können wir alles erreichen“, erklärte Friedrich bei seiner ersten Auslandsreise als Bundeslandwirtschaftsminister.

Bestimmende Themen des Treffens in Paris waren seinem Haus zufolge auch die Um­setzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in Europa und die große Bedeutung der Fami­lienunternehmen in der Landwirtschaft. Friedrich hob außerdem hervor, dass die Landwirtschaft − wie die übrige Wirtschaft auch − die Balance zwischen Ökologie und Ökonomie halten müsse. Er kündigte an, dass für das Kolloquium der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) im November in Rom eine deutsch-französische Arbeitsgruppe eingerichtet werden solle; bei dem Kolloquium gehe es um die Umsetzung wissenschaftlicher Forschung für das Miteinander von Ökologie und Ökonomie.  

Le Foll bezeichnete das Treffen mit seinem Amtskollegen als „eine Ehre für mich und für Frankreich“ und als „ein starkes Zeichen für die Vitalität der deutsch-französischen Freundschaft in den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft“. Es unterstreiche die gemeinsame Vision, Produktion und Umwelterfordernisse sinnvoll miteinander zu verbinden, erklärte der Franzose vor Journalisten.

Weitere Gespräche führte Dr. Friedrich dieser Tage auch in Polen. Das Treffen mit seinem polnischen Amtskollegen Sta­nisław Kalemba in Warschau bezeichnete er als „bewusstes Signal“ für die Bedeutung der deutsch-polnischen Beziehungen. Deutschland und Polen hätten einen engen Austausch bei den Themen der Agrarpolitik, so der CSU-Politiker. Er freue sich, diesen guten Dialog fortsetzen zu können.

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