Agrarkommissar will Kontinuität

21.01.2016

© Archiv

Phil Hogan ist Agrarkommissar der Europäischen Union und als solcher auch für die Entwicklung des ländlichen Raums zuständig.

Am Rande einer Veranstaltung im Rahmen des Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) sagte der Ire am 15. Januar in Berlin, er sehe die Halbzeitbewertung des Greenings gelassen und wolle zunächst die Vorschläge der Mitgliedstaaten abwarten. Bezüglich der Revision der EU-Ökoverordnung wagte Hogan noch keine Prognose; er äußerte aber die Hoffnung, dass EU-Rat und Parlament bald zu Schlussfolgerungen kommen und es damit auch für die Kommission weitergehen kann.


In seiner Rede auf dem GFFA-Panel sprach sich der Agrarkommissar zudem für eine ganzheitliche Entwicklung des ländlichen Raums aus und verwies auf die Möglichkeiten innerhalb des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER). Hogan: „Unser integriertes Konzept zur Entwicklung des ländlichen Raums geht über die Tore des Bauernhofs hinaus und legt einen Schwerpunkt auf die Verbesserung der ländlichen Umwelt und der Lebensbedingungen sowie auf die Entwicklung von Synergien mit der Städtepolitik.“ Leistungsfähige Breitbandnetze sowie andere Informations- und Kommunikationstechnologien seien eine entscheidende Voraussetzung, die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirte und ihren Zugang zu den Märkten zu verbessern, den ökologischen Fußabdruck zu verringern und die Einnahmen zu erhöhen. Hogan misst dabei dem Breitbandausbau in abgelegenen Gebieten Priorität bei. Um Erfolge im ländlichen Raum sicherzustellen, müssten aber auch Investitionen in die Ausbildung sowie die Entwicklung von Kompetenzen und Wissen in diesen Gebieten verstärkt werden.

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