Agrarbildung

18.09.2018

© Heike Mildner

Rendsburg. Der allzu langsame Aktualisierungszyklus der Schul­bücher ist einer der Gründe für ein nicht realitätsgetreues Bild der Landwirtschaft in der Öffentlichkeit. Das monieren nach Angaben des Geschäftsführers des Vereins information.medien.agrar (i.m.a), Patrick Simon, auch die Jugendlichen selbst.

 

Studien belegten klar den Wunsch der 14- bis 29-Jährigen, besser über die moderne Agrarproduktion informiert zu werden. Um Abhilfe zu schaffen, stellt der Verein i.m.a. nach eigenen Angaben aktuelle Lehrmaterialien bereit. Wie Simon auf dem Lehrerkongress weiter erklärte, setzt sich der Verein auch mit den Verlagen auseinander, um einer fehlerhaften oder verzerrenden Darstellung entgegenzuwirken. „Es ist natürlich ein sehr zäher Dialog und schwer, erstmal in die entscheidenden Positionen vorzudringen“, so der Geschäftsführer. Die Offenheit der Verlage sei aber stets groß, wenn man den Kontakt dann einmal gefunden habe.

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