Afrikanische Schweinepest

25.08.2016

Schweinestall © Sabine Rübensaat

Schweinepest: Bundesministerium mahnt zur Vorsicht

Berlin. Vor dem Hintergrund neuer Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Polen und im Baltikum hat das Bundeslandwirtschaftsministerium erneut auf Maßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung dieser Seuche hingewiesen.

 

Der Appell richtet sich an Verbraucher, Tierhalter, Viehhändler und Jäger. Das Ministerium betont, dass die ASP über größere Distanzen durch Menschen verschleppt werden könne, insbesondere, wenn Erzeugnisse von infizierten Haus- oder Wildschweinen unachtsam entsorgt würden, zum Beispiel auf Autobahnparkplätzen oder Picknickplätzen. Hausschweine und Wildschweine dürften auf keinen Fall mit Küchenabfällen gefüttert werden, warnt das Agrarressort. Für Jäger gelte, dass auch Reste von Schweinen, Wildschweinen oder Erzeugnissen mit Schweinefleisch nicht im Wald zum Anlocken verwendet werden dürften.

 

Tierhalter und Viehhändler sollten sich  beim Umgang mit Schweinen der wachsenden Gefahr einer Verschleppung der Schweinepest bewusst sein und Vorsichtsmaßnahmen einhalten. Dazu zählten insbesondere einfache Biosicherheitsmaßnahmen wie der Zukauf von Schweinen aus Beständen mit einem gesicherten Tiergesundheitsstatus, die Abschottung des Bestandes und der Futterlager gegenüber Wildschweinen sowie die konsequente Reinigung und Desinfektion von Fahrzeugen unmittelbar nach jedem Transport.

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