Zahl der Mutterschafe gesunken

19.01.2016

Schafhaltung © Sabine Rübensaat

Schafe: Man darf den Rückgang der Schafhaltung im Freistaat als dramatisch bezeichnen. Laut der jüngsten Auswertung der Agrarstatistiker des Landes wurden zum Stichtag am 3. November 2015 in Thüringen nur noch 96 500 Mutterschafe gezählt (erfasst wurden Bestände mit mindestens 20 Schafen). Binnen eines Jahres sank damit die Zahl um sage und schreibe 8 200 Tiere bzw. acht Prozent. Das entspricht in etwa 15 Herden. Somit setzt sich der seit Jahren anhaltende Negativtrend bei den Schafbeständen mit zunehmender Schärfe fort. Wurden vor 20 Jahren noch 177  000 Muttern gehalten, reduzierte sich der Bestand bis zum Jahr 2005 auf rund 155 000 Tiere. Mit den Mutterschafen ging zwangsläufig auch die Zahl der Lämmer und Böcke zurück. 2015 zählte man noch 1 900 Böcke, 100 weniger als Ende 2014 und 500 weniger als im Jahr 2013. Entgegen dieser Entwicklung und dem Trend hin zur Hofkäserei wuchs die Zahl der Milchschafe um 100 auf 600 Tiere weiter an. 40 % der Schafe werden in Herden mit 500 bis 1 000 und ein Drittel in Beständen über 1 000 Tiere gehalten.

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