Wieder weniger Mutterschafe

18.02.2015

© Archiv

Mutterschafe mit ihrem Lämmernachwuchs

Erfurt. Nach wie vor schaffen Betriebe im Freistaat ihre Schafherden ab bzw. führen Schäfer ihren Haupterwerb nicht weiter. Das belegen auch die Zahlen der Agrarstatistik. Danach verringerte sich im vorigen Jahr abermals der Mutterschafbestand. Im November 2014 erfasste man noch 105 400 Mutterschafe, 2  200 Tiere bzw. zwei Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Zum Vergleich: Im Jahr 2008 gab es in Thüringen noch 143  000 Mutterschafe. Auswirkungen hat der Bestandsabbau offensichtlich auch auf die Zucht. Der Bestand an „Schafböcken und Hammeln“ lag zum Stichtag am 3. November 2014 mit noch 2 000 Tieren deutlich unter dem vergleichbaren Vorjahreswert von 2 400 Tieren.

41 % aller erfassten 134 000 Schafe in Thüringen (Betriebe ab 20 Tiere) werden in Herden mit 500 bis unter 1 000 Tieren und ein Drittel (33 %) in Bestandsgrößen von 1 000 und mehr Tieren gehalten.

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