Trockenheit gefährdet Kulturen

28.05.2015

© Frank Hartmann

An die 100 Landwirte kamen auf die Versuchsfelder der TLL nach Dornburg und informierten sich über aktuelle Ergebnisse der Düngungs- und Pflanzenschutzversuche.

Dornburg. Das „schöne Wetter“ der letzten Wochen zeigt in Thüringen sein „hässliches Gesicht“. Den Daten des agrarmeteorologischen Messnetzes der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft (TLL) zufolge, fielen in diesem Frühjahr zum Teil nur 20 Prozent der üblichen Niederschlagsmengen. Auf dem „Feldtag Pflanzenschutz und Düngung“ der TLL in Dornburg bezifferten die Fachleute die Niederschlagsdefizite auf über 100 mm. Die Bodenwasservorräte würden entsprechend negative Salden aufweisen. Die noch jungen Maispflanzen litten bereits unter Trockenstress; im  Wintergetreide habe eine starke Triebreduktion eingesetzt. Dagegen hemmte die Witterung bislang  die Entwicklung von Pflanzenkrankheiten. In der Wintergerste meldeten die Pflanzenschutzdienste der Landwirtschaftsämter nur geringes Auftreten von Mehltau; örtlich wurde Rost beobachtet. Ein ähnliches Bild gebe der Winterweizen ab. Die TLL-Fachleute mahnten in Dornburg eine intensive Beobachtung der Bestände an, um zügig auf Gelbrostentwicklungen reagieren zu können. Für den Fall von Niederschlägen wies man auf eine erhöhte Anfälligkeit trockengestresster Pflanzen gegenüber Fusarium hin.

 

Mehr dazu im kommenden Heft 23 der BauernZeitung.

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