Thüringen auf der IGW

20.01.2016

© Frank Hartmann

Das Altenburger Land präsentiert sich u. a. handwerklich und als Region des Heilpflanzenanbaus. Bodo Ramelow, TBV-Präsident Helmut Gumpert, Agrarstaatssekretär Klaus Sühl, Landrätin Michaele Sojka und Geras ALF-Leiter Jens Lüdtke beim Rundgang.

Ministerpräsident Bodo Ramelow hat bei seinem Besuch Thüringer Aussteller auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin erneut das Russlandembargo der EU kritisiert. Damit würde Politik auf Kosten der heimischen Landwirtschaft betrieben, die unter der russischen Antwort des Einfuhrstopps leidet. Zugleich prangerte Ramelow die Niedrigstpreise des Handels für Milchprodukte und Fleisch an. Allein die Thüringer Milcherzeuger müssten binnen eines Jahres Einnahmeverluste zwischen 70 und 80  Mio.  € verkraften.


Dass die russischen Handelsbeschränkungen auch Betriebe der Ernährungswirtschaft treffen, davon berichteten Mitglieder des Thüringer Ernährungsnetzwerkes  dem Agrarausschuss bei einer Anhörung in Berlin. Die Konzentration des LEH thematisierten die Chefs der mittelständischen Firmen ebenso. Noch bis zum 24. Januar präsentieren sich knapp 50 Aussteller des Freistaates auf der IGW. 35 von ihnen versammeln sich beim Gemeinschaftsauftritt, den sich das Land in diesem Jahr mindestens 750 000 € kosten lässt. Weitere Aussteller sind etwa das Haflingergestüt Meura oder das Traditionsunternehmen Christensen. Nicht zu vergessen die Rinderzüchter. Bei der Bundesschau der Fleckvieh-Simmentalzüchter errangen die Thüringer zwei Sieger- und drei Reservesiegertitel.


Bericht der Anhörung und Ergebnisse der Bundesschauen im nächsten Heft.

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