Thükra stellt den Betrieb ein

23.04.2014

© www.thuekra.de

Gotha. Ende dieses Monats stellt das Kraftfutterwerk Gotha GmbH (Thükra) seine Produktion ein. Darüber informierte der Mischfuttermittelhersteller Anfang April seine Kunden. Das Mutterhaus der Thükra, die Heyl GmbH & Co. KG in Bad Langensalza, begründete den Schritt mit dem schwierigen Marktumfeld bei Mischfuttern. Bei einer Jahreskapazität von 120  000 t im Jahr habe die Produktion zuletzt 60 000 t erreicht. Bei Heyl wolle man sich weiter auf das sehr erfolgreich laufende Kerngeschäft, die Herstellung von Mehlen, konzentrieren, so Heyl-Geschäftsführer Hauke Koch. Er versicherte, dass alle bestehenden Kontrakte mit der Thükra erfüllt würden, wofür man die Agri Futura GmbH in Querfurt habe gewinnen können. Die ist eine Tochter der Agravis Raiffeisen AG, die 2013 Anteile am Mutterkonzern der Heyl-Mühlen (Roland Mills) erwarb.

1993 gegründet, verschmolz das Gothaer Kraftfutterwerk  im Jahr 2005 mit dem „Gemia Raiffeisen Kraftfutterwerk“ in Ebeleben, wo in der Folge die Produktion aufgegeben und in Gotha konzentriert wurde. Die RWZ Rhein-Main zog sich als Thükra-Gesellschafter Anfang dieses Jahres zurück.     

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