Schlüsselübergabe in Hesserode

15.12.2014

© Carmen Rudolph

Filialleiter Gerd Facius, Werkstattmeister Thomas Weißenborn und Geschäftsführer Bernd Schulze (v. l.)

Nach acht Monaten Bauzeit ist die neue Filiale der Gruber Agrartechnik GmbH im Nordhausener Ortsteil Hesserode fertiggestellt. Am vergangenen Freitag feierten Mitarbeiter des Landtechnikhändlers gemeinsam mit Repräsentanten von Herstellern sowie Vertretern der am Bau beteiligten Firmen in der weihnachtlich geschmückten Werkstatthalle die Schlüsselübergabe.  

Das von einem Landwirt erworbene neue Betriebsgelände nahe der A 38 (Abfahrt Werther) umfasst über zwei Hektar. Gut 2  000 m2 davon sind überdacht. Im Zentrum steht das Hauptgebäude mit Werkstatt, Büro- und Sozialräumen sowie einem von drei Seiten komplett verglasten Ausstellungspavillon als Blickfang. Zum Komplex gehört außerdem eine an der Vorderseite offene Kalthalle zur Unterstellung von Landtechnik. Nach Aussage von Geschäftsführer Bernd Schulze ist der etwa 2,5 Mio. € teure Neubau die bislang größte Einzelinvestition des zur Gruber-Gruppe gehörenden Unternehmens mit Sitz im sächsischen Elsnig und weiteren Filialen in Engelsdorf und Döbeln.

„Mit der neuen Filiale verbessern sich nicht nur die Arbeitsbedingungen für unsere 18 Mitarbeiter. Wir können unseren Kunden nun auch mehr Service bieten“, freut sich Filialleiter Gerd Facius. So bietet die Werkstatt vier modern ausgestattete Reparaturstellplätze, eine Grube mit schwenkbaren Auffangbehältern und eine bis zu 5 t belastbare  Kranbahn. Für Heizung im Winter und warmes Wasser sorgt eine 100-kW-Hackschnitzelheizung. Das umweltfreundliche Heizmaterial liefert ein Lohnunternehmen aus der Region. Teil der technischen Ausstattung ist außerdem ein Bremsprüfstand für Landmaschinen. „Ein Service, der bei den mittlerweile bis zu 60 km/h schnellen Traktoren zunehmend gefragt ist“, weiß Werkstattmeister Thomas Weißenborn. In der Kalthalle befindet sich ein Waschplatz. Geschäftsführer Bernd Schulze ist der Hinweis wichtig, dass man bei aller Feierlaune zur Filialeröffnung die Kunden nicht vergessen habe: „Jetzt im Winter wäre es ungünstig gewesen. Aber für das kommende Frühjahr planen wir einen Tag der offenen Tür, verbunden mit einer Hausmesse“, kündigt Schulze an. Auch wenn der genaue Termin noch nicht feststehe, lade er dazu schon mal alle interessierten Landwirte ein. In den nächsten Tagen werden die Mitarbeiter noch verbliebenes Inventar vom alten Standort im zwei Kilometer entfernten Großwechsungen nach Hesserode transportieren. Filialleiter Facius will den Umzug gleich für eine gründliche Inventur nutzen. „Aber wir müssen uns sputen“, sagt er. Denn spätestens am 31. Dezember müsse man die gemieteten Gebäude auf dem Gelände einer ehemaligen LPG besenrein übergeben.

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