Schlachtungen brechen ein

25.02.2015

© Sabine Rübensaat

Schweinemast (Schlachtschweine)

Erfurt. Die Tierhalter im Freistaat lassen ihr Schlachtvieh immer häufiger außerhalb des Landes schlachten bzw. müssen es außerhalb schlachten lassen. Ein Grund ist der Abbau von Schlachtkapazitäten in den letzten Jahren.
Der jüngste Rückgang der Schweineschlachtungen kann als dramatisch bezeichnet werden. Nach vorläufigen Zahlen der Agrarstatistik wurden im vorigen Jahr in Thüringen nur noch rund 1,04 Mio. Schweine gewerblich geschlachtet, das sind 250 000 Tiere bzw. rund 20 % weniger als im Jahr 2013. Entsprechend verringerte sich auch die erschlachtete Schweinefleischmenge um 25 000 t auf rund 98 000 t. Wurden über alle Tierarten hinweg (ohne Geflügel) 2013 rund 1,4 Mio. Schlachtungen registriert, waren es 2014 nur noch 1,15 Mio. Bereits vor zwei Jahren waren die Schlachtzahlen mit einem Minus von 120 000 Stück eingesackt.

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden.

Erfahren Sie mehr