Schlachthof Jena

24.04.2013

 

 

Jena/Erfurt. Die Lage im Schlachthof Jena, für den am 1. März das Insolvenzverfahren eröffnet wurde, hat sich nach Angaben des Insolvenzverwalters Rolf Rombach mittlerweile weitgehend normalisiert. Die verbliebenen rund 50 Mitarbeiter würden motiviert arbeiten, veraltete Technik sei ausgetauscht worden. „Nun ist es wichtig, dass der Schlachthof weiterhin Aufträge erhält“, sagte Rombach. Der Insolvenzanwalt verwies darauf, dass eine erfolgreiche Fortführung des Betriebes nur mit Unterstützung der Bauernverbände und Agrargenossenschaften möglich sei. Die Aufrechterhaltung der Lohnschlachtung sei für den Schlachthof dabei von zentraler Bedeutung. Nach einem Treffen Mitte März hätten die Landwirte  einstimmig ihr Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit signalisiert. Besonders Agrarbetriebe mit wenigen Schlachttieren und solche in direkter Nähe von Jena seien auf die Lohnschlachtung angewiesen. Rombach dankte ausdrücklich Dr. Siegfried Stenzel, dem Geschäftsführer der KBV im Saale-Orla- und im Saale-Holzland-Kreis, der das Treffen Mitte März organisiert hatte. Der BauernZeitung sagte Stenzel, dass man Vertrauen in das Konzept des Insolvenzverwalters setzte. Neben der Lohnschlachtung sei auch wieder der Aufkauf von Schlachttieren angelaufen. Die Bezahlung erfolge pünktlich. BZ

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