Neubau in der Rhön

29.10.2015

© Birgitt Schunk

Einweihung des Stalles in Stedtlingen: Für die 32 Beschäftigten des starken Grünlandbetriebes (LN: 1 800 ha, davon 900 ha GL) verbessern sich die Arbeitsbedingungen deutlich.

Die Agrargenossenschaft Hermannsfeld hat in den letzten beiden Jahren kräftig investiert. Mitte Oktober wurde der neue Milchviehstall mit 506  Plätzen feierlich übergeben. Die Einstallung war bereits zu einem früheren Zeitpunkt erfolgt. Ein neuer Melkstand und ein doppeltes Durchfahrt-Silo komplettieren die Basis für die künftige Milcherzeugung am Standort.


Einschließlich der Erweiterung der Biogasanlage nahm der Agrarbetrieb aus dem Landkreis Schmalkalden-Meiningen 5,1 Mio. € in die Hand, wobei Förderungen in Höhe von 30 bis 35 % genutzt werden konnten. „Zum Neubau gab es keine Alternative“, sagte Vorstandsvorsitzender Erich Ansorg. Die bisherigen Bedingungen  waren alles andere als optimal. Der Stall aus dem Jahr 1982 war zu eng geworden. Eine Leistungssteigerung sei hier nicht mehr möglich gewesen. Auch in Sachen Tierwohl habe man kaum noch etwas verbessern können, so Ansorg.


In dem neuen Stall, der 124 m lang, 40 m breit und 11 m hoch ist, haben die Kühe Licht, Luft und Platz. Die besseren Haltungsbedingungen schlagen sich bereits in einer höheren Milchleistung nieder. Derzeit stehen 9 200 kg zu Buche. Vor dem Umbau waren es 8 800.  


Während der Bauphase nahmen die Hermannsfelder einen deutlichen Einbruch der Leistungen hin. Der Abriss der alten Bausubstanz und der Neubau liefen parallel. Das brachte für die Tiere viele Provisorien und folglich auch Stress mit sich.

 

Berufskollegen aus der Region inspizieren den neuen Melkstand.

 

 

 

 

 

 

 

 

Derzeit werden 430 Kühe gemolken. Schrittweise soll die Zahl aus dem eigenen Bestand heraus auf rund 500 Tiere erhöht werden.


Mit den Investitionen haben sich auch die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter verbessert. So entstand ein Funktions- und Sozialgebäude. Sanitäranlagen und Umkleideräume sind nagelneu. Der neue Melkstand macht zudem vieles leichter. Per Hubboden können die Melker  je nach Körpergröße die Arbeitshöhe anpassen.

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