Landesmeisterschaft im Mähen

04.06.2013

Lieferten sich ein packendes Finish: Sieger André Schneider (r.) und Vizemeister Holger Rößler.

Sie war alles andere als ein Spaziergang, die 10. Landesmeisterschaft im Mähen mit der Sense am Pfingstsamstag. Bis in die Morgenstunden hatte Petrus noch die Schleusen geöffnet, und erst allmählich ließ der Regen nach. Teilweise waren sogar Straßen überflutet worden. „Glücklicherweise bekamen wir nicht so viel ab“, sagte Udo Große, Chef der gastgebenden Agrar  eG „Reinstädter Grund“. Am Nachmittag lachte dann sogar die Sonne.












Angetreten zur Meisterschaft, die unter Schirmherrschaft des Agrarministers stand, waren 30 Männer, zehn Frauen und vier Jugendliche aus Sachsen und Thüringen. Jeder Teilnehmer loste eine sechs mal zehn Meter große Parzelle. In die Wertung gingen die Zeit und die Mähqualität (Schnitthöhe, gerades Schwad) ein. Zwar weiß ein jeder, der das Sensenhandwerk beherrscht, dass sich die nassen Halme besser schneiden als trockene. Doch der aufgeweichte Boden verlangte an diesem Tag maßgeblich Kraft.

Das spannendste Duell des Tages lieferten sich Holger Rößler (Altenburg-Trebanz) und  Lokalmatador André Schneider. Das sehr knappe Kopf-an-Kopf-Rennen entschied schließlich der Reinstädter für sich, der im Übrigen in der Agrar eG arbeitet. Bei Zeitgleichheit (2,53 min) sahen die Kampfrichter einen hauchdünnen qualitativen Vorsprung.




Den Landesmeistertitel der Frauen machten die drei angetretenen Thüringerinnen untereinander aus: 1. Antje Otto (Karlsdorf), 2. Sabine Kober (Reinstädt), 3. Anka Löbnitz (Mellingen). Favorit unter den vier Junioren war der 13-jährige Oliver Etzold aus Altenburg-Trebanz. Am Ende hatte jedoch der Sachse Jonas Müller von den „Salbitzer Kümmerlingen“ die Nase vorn. Der Reinstädter Benito Reusche erreichte den Bronzeplatz vor Leon Hoheisel vom Team der „Altenburger Futterschroter“. Zur Siegerehrung  war eigens Agrarstaatssekretär Roland Richwien gekommen.


Norbert Kleinteich


   







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