Land bekräftigt Kritik am SuedLink

22.11.2018

© Sabine Rübensaat

Erfurt. Agrarministerin Birgit Keller und Umweltministerin Anja Siegesmund haben die Ablehnung der Landesregierung zum geplanten Verlauf der Stromtrasse „SuedLink“ bekräftigt. Anlässlich eines Treffens mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier in Erfurt erklärte Keller, dass die bisher vorgestellten Pläne zum Leitungsverlauf des SuedLink nicht zu vermitteln seien. Gute Kriterien für Bündelung und Geradlinigkeit im Bundesplanungsverfahren hätten auch für Thüringen zu gelten, sagte Siegesmund, die zudem kritisierte, dass Bayern nur die Hälfte des aus Thüringer Sicht bereits möglichen Übertragungspotenzials der sogenannten „Thüringer Strombrücke“ abnehme. 

 

Aus Sicht der Landesregierung leistet Thüringen mit der Querung diverser überregionaler Stromtrassen bereits seinen Beitrag zu Genüge. Entgegen der Suedlink-Planung des Netzbetreibers Tennet, die eine Querung der unterirdischen Trasse durch Thüringen vorsieht, besteht die Landesregierung auf einem alternativen Korridornetz, das außerhalb Thüringens verläuft. Bundesminister Altmaier kündigte nach einem Treffen mit Bürgern in Schmalkalden an, die Einwände prüfen zu wollen. 

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