KULAP: Geht da was mit Ökolandbau?

22.07.2014

© Sabine Rübensaat

Ökolandbau lohnt sich wieder, sagt die Marktgemeinschaft Ökoflur und lädt deshalb zum Informationsabend ein.

So langsam lichtet sich der Nebel zur Ausgestaltung der Förderung der Zweiten Säule der Agrarförderung“, stellt Helmut Deckert, Geschäftsführer der Marktgemeinschaft Ökoflur, fest. Die Programme wurden aufgestellt und die Grundsätze sind ausgearbeitet. Bis zum 29. August sei nun Zeit, die geeigneten Maßnahmen zu beantragen. „Also höchste Zeit darüber nachzudenken, welche KULAP-Maßnahme am besten zu mir als auch zu meinem Betrieb passt und welche Anforderungen hinsichtlich meiner Wirtschaftsweise bestehen.“

Aus Sicht von Deckert, der mit seinem Team und den Mitgliedern kürzlich das 20. Jahr des Bestehens des Ökoerzeugerzusammenschlusses feiern konnte, lohne es sich wieder, über den ökologischen Landbau nachzudenken. Minister Reinholz habe Wort gehalten und die Fördersätze den Erfordernissen angepasst und hochgehalten. 280 €/ha für die Umstellung auf Öko und 210 €/ha für die Beibehaltung auf Acker- und Grünland (für Gemüse und Dauerkulturen sind diese Sätze wesentlich höher) würden gemeinsam mit den Mitteln der Ersten Säule eine stabile Wirtschaftsgrundlage sichern. Hinzu kämen weitere Kombinationsmöglichkeiten.

Gerade weil die ökologische Wirtschaftsweise an eigene Gesetzlichkeiten und Verpflichtungen gebunden sei, biete die Marktgemeinschaft Hilfe an. In Zusammenarbeit mit den Ökoanbauverbänden Biopark und Gäa sowie mit Unterstützung des TBV lädt die Ökoflur am 23. Juli zu einer kostenfreien Informationsveranstaltung ein. Erfahrene Ökolandwirte berichten hier über Probleme und Herangehensweisen der ökologischen Produktion und die notwendige technische Ausstattung. Anerkannte Berater erläutern die optimalen Schritte bei der Umstellung auf eine ökologische Bewirtschaftung und geben Tipps sowie Hinweise für die Anbauplanung sowie zu Vermarktungsmöglichkeiten.

23. Juli, 9 bis 12 Uhr, Kommunikationszentrum für ökologischen Landbau, 99192 Nottleben, Im Flattich 6a; Tel. (03 62 08) 8 18 20; www.oekoflur.de

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